Blick auf das Wasser

Im Blick auf das Wasser am Flussufer oder am Meer kann man sich verlieren.

Das Wasser ist unsere Quelle und scheint unendlich zu sein. Das was ich gerade trinke,  war schon in Tausenden von Lebewesen und wird auch nach mir noch in Tausenden von Lebewesen sein.

Als Kind hat mich die Vorstellung fasziniert, dass das Wasser, dass ich trinke, schon in einem Dinosaurier war und von ihm heraus gepinkelt worden ist.

Ich versuche Wasser in meinen Händen zu halten und trotzdem verliere ich es. Ich verliere es, der Erde bleibt es erhalten. Die Menge des Wassers ist groß, aber nicht unendlich.

Wasser gibt es an manchen Orten im Überfluss, an anderen ist es so knapp, dass Menschen darum streiten und kämpfen. Bei manchen ist der Mangel an Wasser das Problem, bei manchen der Überfluss an Wasser.

Wasser gehört allen Lebewesen, trotzdem versuchen Firmen, das Wasser zu verkaufen, in dem sie es künstlich verknappen. Genauso wäre es, wenn man jeden Atemzug kaufen müsste, weil jemand mir die Luft verknappt.

Das Foto ist am Rheinufer bei Wiesbaden – Biebrich entstanden.

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