Die fliegenden Schiffe

In meiner Kindheit habe ich sie in Darmstadt am Himmel oft gesehen. Die Zeppeline waren immer eine große Aufregung für uns Kinder.

Zuerst hört man ein tiefes gleichmäßiges Brummen von dem man erst gar nicht weiß, wo es herkommt.

Dann tauchen plötzlich in dem kleinen Stück Himmel zwischen den Straßenschluchten der Stadt die dicken Brummer auf. Man hat nur eine kurze Zeit, dann sind sie wieder vom nächsten Dachfirst verdeckt.

Ich habe es sehr genossen und hätte sonst etwas dafür gegeben, einmal in den kleinen Kabinen am Bauch der Luftschiffe mit zu fliegen.

Es kommt mir so vor, als seien die Fahrten seltener geworden. Vielleicht bin ich als Erwachsener auch nicht mehr so aufmerksam wie früher.

2 Antworten auf „Die fliegenden Schiffe“

  1. Nach dem schrecklichen Unglück von 2011, als der Pilot eines Luftschiffes verbrannte, hat Goodyear seine Flotte für längere Zeit still gelegt.

    Bereits 1994 sind zwei Personen an den Halteseilen eines anderen Luftschiffs von einer Windböe in die Luft gerissen, aus einer Höhe von 50 bis 80 Meter abgestürzt und tödlich verletzt worden.

    Dies könnten Gründe für weniger Luftschiffe am Himmel sein, die übrigens fliegen und nicht fahren.
    Der Zeppelin NT startet mit einer statischen Schwere von ca. 350 kg, somit ist er schwerer als Luft und man spricht vom Fliegen. Heißluftballone fahren, da sie „leichter“ sind als Luft. Der Zeppelin NT, zum Beispiel, steigt unter Zuhilfenahme seiner drei Triebwerke, anders als zum Beispiel ein Ballon, welcher ausschließlich mittels Helium oder Heißluft steigt, so heißt es auf zeppelin-nt.de.

    Es handelt sich bei dem Gefährt von FFH übrigens nicht um einen Zeppelin, sondern Prallluftschiff, sogenanntes Blimp.
    Bei dem der Telekom dürfte es sich um einen Zeppelin NT handeln.

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