Einen Teppich aus Rosen

Vor dem Standesamt in Darmstadt habe ich sie entdeckt.

Tausende von Rosenblättern, die dem Brautpaar die ersten Schritte ins Eheleben so weich und duftend machen sollen, wie nur möglich. Ich habe gefühlt, es sind wirklich echte Rosenblätter in verschiedenen Farben.

Ich habe mich gerade im Internet kundig gemacht, wie man denn an so viele Rosenblätter kommt. Kauft man mehrere Blumensträuße und zupft Blatt für Blatt ab, um es dem Paar auf den Weg zu streuen?

Bei einem großen Versandhändler kosten 3.000 Rosenblätter 13,99 Euro.

Jetzt frage ich mich, wie man den diese Rosenblätter beschafft? Sitzen mehrere Mitarbeiter mit gekauften Rosensträußen in einem großen Saal und zupfen? Wer zählt 3.000 Blätter ab und das Ganze für 13,99 Euro? Kontrolliert ein Kunde, ob es wirklich 3.000 Blätter sind?

Oder versammelt man die auf Erfüllung ihrer Liebe hoffenden Männer und Frauen um sich herum und lässt sie „Sie liebt mich, sie liebt mich nicht“ mit mitgebrachten Blumen veranstalten. Später sammelt man die auf dem Boden liegenden Blätter ein, wischt die Tränen auf und verkauft diese Liebesblätter an angehende Ehepaare. Eine clevere Geschäftsidee!

All diese Fragen sind mir genauso mystisch wie das große Geheimnis der Liebe und ich denke, man muss im Leben auch nicht jedes Rätsel lösen.

Zu diesem Thema passt auch mein Beitag „Sie liebt mich, sie liebt mich nicht“

Eine Antwort auf „Einen Teppich aus Rosen“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.