Die Germania steht im Regen

Schlechtes Wetter bei der Germania auf dem Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim am Rhein. Aber egal, ob es regnet oder schneit, der Ausblick auf die Rheinebene ist atemberaubend.

Germania

Ein Besuch auf dem Niederwalddenkmal lohnt bestimmt und ist ein idealer Tagesausflug für uns im Darmstädter Raum.

Wer nicht gut zu Fuß ist, kann eine (oder auch beide) Strecken mit einer Seilbahn hinauf fahren und die Andere laufen.

Im Tal findet man Rüdesheim mit seiner weltberühmten Drosselgasse. Das Gässchen ist ca. 2 Meter breit und 144 Meter lang. Jährlich finden sich dort im Gässchen 3 (drei!) Millionen Menschen ein.

Asiatischer Weinhandel

Die Drosselgasse ist zwar überwiegend in asiatischer Hand, aber es ist Wein und Platz für alle da.

Was sagt den Wikipedia dazu:

Das Niederwalddenkmal liegt am Rand des Landschaftsparks Niederwald oberhalb der Stadt Rüdesheim am Rhein. Zu seinen Füßen befinden sich die Weinlagen des Rüdesheimer Berges.

Das Denkmal sollte an die Einigung Deutschlands 1871 erinnern. Planung und Bau dauerten insgesamt zwölf Jahre von der ersten Anregung 1871 bis zur Einweihung am 28. September 1883. Die Bauzeit betrug sechs Jahre.

Es gehört mit einigen anderen zu den überwiegend in der Zeit des Deutschen Kaiserreichs entstandenen monumentalen Gedenkbauwerken Deutschlands.

Historischer Hintergrund

Der Anlass zur Erbauung des Niederwalddenkmals war der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 und die anschließende Gründung des Deutschen Kaiserreiches am 18. Januar 1871. Letzteres war das Ergebnis jahrzehntelanger Bestrebungen zur Vereinigung der vielen Staaten des Deutschen Bundes. Zudem kam es im 19. Jahrhundert in Deutschland allgemein in Mode, Denkmäler zum Gedenken an historische Ereignisse oder Personen zu errichten. So kamen bereits während des Krieges 1870/71 erste Ideen für die Errichtung eines nationalen Denkmals zu diesem Zweck auf. Nach der Gründung des Kaiserreichs wurden von vielerlei Seiten Vorschläge gemacht.

Standortfrage

Der Rhein gewann dabei als Standort besondere Beachtung, da er für die Deutschen ein wichtiges Symbol darstellte. Er war seit alters her ein wichtiger Schauplatz der deutschen Geschichte und der Sagen- und Märchenwelt (Rheinromantik). Seit dem Ersten Koalitionskrieg bis zum Sturz Napoleons war er rund zwanzig Jahre lang deutsch-französischer Grenzfluss.

Viele deutsche Soldaten hatten das Lied Die Wacht am Rhein gesungen, als sie in den Krieg von 1870/1871 gezogen waren. Es wurde sogar als Hymne für das neue Deutsche Kaiserreich in Betracht gezogen. Durch die Annexion Elsass-Lothringens wurde Frankreich vom linken Rheinufer völlig verdrängt. Der Rhein war – bis auf den Ursprung und die Mündung – ein rein deutscher Fluss geworden.

Seit 2002 ist das Niederwalddenkmal Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Auszug aus der Seite „Niederwalddenkmal“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Niederwalddenkmal&oldid=182642750

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